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2. Bundesliga Saison 2006/2007
Karlsruhe nach neun Jahren wieder erstklassig
Mit einem Start-Ziel-Sieg verabschiedete sich der KSC in Richtung erste Liga. Nach spannender Endphase folgten ihm Hansa Rostock und der MSV Duisburg. Freiburg scheiterte nur knapp, obwohl bereits im Winter feststand, dass der Verein sich zum Saisonende von Trainerurgestein Volker Finke trennen würde. Ohne Chance auf den Klassenerhalt war Eintracht Braunschweig; auch Wacker Burghausen, Unterhaching und Rot-Weiß Essen konnten den Abstieg nicht verhindern.
Weitgehend unangefochten schüttelte der Karlsruher SC den Makel der Zweitklassigkeit ab. Die gesamte Rückrunde verbrachte das Team auf dem ersten Tabellenplatz und hatte am Schluss acht Punkte Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Zu einem der Garanten des Erfolges entwickelte sich der früher oft gescholtene Giovanni Federico, der mit 19 Saisontoren zum Topscorer avancierte. In der nächsten Spielzeit wird er allerdings für Borussia Dortmund auflaufen.
Ein spannender Dreikampf entwickelte sich am letzten Spieltag um die restlichen zwei Aufstiegsplätze zwischen Hansa Rostock, MSV Duisburg und dem SC Freiburg. Fürth hatte sich in der Vorwoche durch eine Niederlage in Unterhaching de facto verabschiedet. Die Freiburger hätten sich bei einem Patzer der Kontrahenten auf einen Aufstiegsplatz schieben und somit das Kuriosum schaffen können, trotz eines Aufstieges den Trainer zu entlassen. Daraus wurde jedoch nichts, denn sowohl Hansa als auch der MSV gaben sich keine Blöße und sind nunmehr erstklassig.
Auch am Tabellenende blieb es spannend bis zum Schluss. Braunschweig und Burghausen hatten sich vorzeitig in Richtung Regionalliga verabschiedet, die Plätze 15 und 16 waren jedoch am letzten Spieltag noch vakant. Kickers Offenbach genügte letztendlich ein 1:1 gegen Braunschweig, um die Abstiegsränge zu verlassen und trotz nur eines einzigen Sieges in den letzten 14 Spielen die Klasse zu halten. Dies war möglich, weil weder Rot-Weiss Essen noch die SpVgg Unterhaching in der Fremde den rettenden Strohhalm ergriffen und deutliche Niederlagen bezogen.
Kai Endres
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