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2. Bundesliga Saison 2005/2006

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Bochum, Aachen und Cottbus zurück im Oberhaus

Der VfL wurde seiner Favoritenrolle in der 2. Liga gerecht und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg ins Oberhaus. Dicht gefolgt wurden sie von der Alemannia, die nach einer 36-jährigen Pause in die höchste deutsche Spielklasse zurückkehrte. Im spannenden Rennen um den dritten Platz hatten am Ende die Lausitzer knapp die Nase vorn. Ganz unten verabschiedeten sich Dresden, Saarbrücken, Ahlen und Siegen in die Regionalliga.

An der Tabellenspitze zeichnete sich früh ein Zweikampf zwischen Bochum und Aachen ab. Schon zur Winterpause lagen beide Teams im Aufstiegsrennen klar vorn. Vier Spieltage vor Schluss konnten die Feierlichkeiten bereits beginnen. Der dritte Platz war lange Zeit hart umkämpft. Die favorisierten Teams aus Freiburg und Fürth mussten schließlich Energie Cottbus den Vortritt lassen. Nach einer schwachen Vorsaison, in der die Lausitzer nur haarscharf den Abstieg verhinderten, schaffte die Mannschaft von Coach Sander ein nicht für möglich gehaltenes Comeback. Karlsruhe, Aue, Burghausen und der stärkste Aufsteiger Paderborn lagen ebenfalls lange im Dunstkreis der Aufstiegsränge, mussten sich letztlich aber mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld begnügen.

Die gesamte untere Tabellenhälfte war in den Abstiegskampf verwickelt. Völlig überraschend fanden sich auch Rostock und 1860 München in den unteren Tabellenregionen wieder. Die finanziell angeschlagenen Löwen hatten eigentlich den Aufstieg angepeilt. Doch die harte Realität holte die Blauen schnell ein. Frühzeitig abgeschlagen schien Neuling Kickers Offenbach, die erst nach einem Trainerwechsel (Frank für Boysen) das Blatt wendeten und in der Endabrechnung über dem Strich landeten. Mitaufsteiger Braunschweig stoppte nach starkem Beginn den freien Fall in der Rückrunde ebenfalls knapp über dem Strich. Dieses Glück blieb Dresden und Saarbrücken versagt, deren Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte nicht mit dem Klassenerhalt belohnt wurde. Ahlen und Siegen standen bereits früh als Absteiger fest.

Kai Endres