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GOFUS in drei Stufen

16.02.2009

GOFUS steht für golfspielende Fußballer, die seit 2001 in einem gemeinnützigen Verein ihrem Hobby frönen und sich zugleich für den guten Zweck engagieren. Schwerpunkt der Arbeit ist die Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Platz da!“ ist der Titel des Engagements von ehemaligen und aktuellen Fußballprofis, die in ihrer Freizeit Golf spielen. Mittlerweile gehören auch andere Prominente zum Netzwerk von GOFUS e.V., dessen Motto lautet: „Etwas von dem eigenen Glück zurückgeben.“ Denn wer im Leben erfolgreich sein will, sollte neben Talent, Fleiß und harter Arbeit auch den Faktor Glück nicht unterschätzen. Die golfspielenden Fußballer hatten dieses Glück und teilen dies seit 2001 aktiv mit sozial oder wirtschaftlich schwächer gestellten Kindern und Jugendlichen.

Die Förderung geschieht in drei Stufen. In der ersten Stufe baut der Verein sichere Spielplätze für Kinder bis sechs Jahre. Damit soll vor allem der Bewegungsarmut dieser Kinder gerade in Großstädten oder sozialen Brennpunkten vorgebeugt werden und sicheres Spielen überhaupt erst möglich machen. In der zweiten Stufe baut der Verein Mehrzweckplätze für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren, um zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung beizutragen und das Verwahrlosen öffentlicher Sportanlagen aufgrund fehlender Mittel zu verhindern.

In der dritten Stufe geht es schließlich um Ausbildungsplätze für Jugendliche ab 16 Jahren aufwärts. Dabei wollen die Promis ihre guten Kontakte zur Wirtschaft nutzen, um speziell Jugendlichen aus einem wirtschaftlichen oder sozial schwachen Umfeld den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen. Ganz getreu dem Motto für Stufe drei: „Es geht um Talent, nicht um Vitamine!“

Das dreistufige Förderungsmodell der golfspielenden Fußballer macht nicht an den deutschen Landesgrenzen halt, sondern soll zu einem internationalen Netzwerk ausgebaut werden. Erste Nachahmer des positiven Engagements haben sich bereits in den Niederlanden, Österreich, Schweiz und Spanien gefunden. Weitere Länder planen ähnliche Initiativen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: „... Kindern und Jugendlichen zu helfen!“

Kai Endres