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Regionalliga Süd Saison 2006/2007

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Provinz rauf – Tradition runter

SV Wehen und TSG Hoffenheim beseitigten frühzeitig jegliche Zweifel an ihrer Ausnahmestellung innerhalb der Liga. Spannender war es im Abstiegskampf. Besonders bitter war es am Ende für den 1. FC Saarbrücken. Das Team rutschte am letzten Spieltag zum ersten Mal auf einen Abstiegsplatz. Mit Darmstadt stieg ein zweiter Traditionsverein in die Oberliga ab.

Die Aufstiegsfrage klärte sich in dieser Saison bereits am 13. Spieltag, als der SV Wehen die Tabellenführung und die TSG Hoffenheim den zweiten Platz übernahmen. An dieser Konstellation änderte sich bis Ende nichts mehr. Damit hatte das von SAP-Chef Dietmar Hopp gesponsorte und von Ralf Rangnick trainierte Team aus Hoffenheim die erste Hürde auf dem Weg in die angepeilte Erstklassigkeit genommen. Für Wehen war der Aufstieg mit einem Umzug nach Wiesbaden verbunden, da die eigentliche Spielstätte am Halberg logistisch nicht den Anforderungen für Zweitligafußball entsprach.

Im Abstiegskampf hielt sich die Dramatik bis zum letzten Spieltag. Ausgenommen hiervon waren die rheinland-pfälzischen Vertreter FK Pirmasens und die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Beide hatten schon zur Winterpause die letzten beiden Plätze eingenommen, die sie in der Rückrunde kein einziges Mal verließen. Auch Darmstadt 98 hatte kurzfristig den Anschluss zum rettenden Ufer verloren, kämpfte sich jedoch zurück, blieb aber letztlich unter dem Strich. Diese bittere Erfahrung musste der 1. FC Saarbrücken erstmals am letzten Spieltag machen. Ein 0:2 bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart reichte aus, damit die Sportfreunde Siegen, 1860 München II und Karlsruher SC II in letzter Sekunde an den Saarländern vorbeiziehen konnten.

Kai Endres